Samstag, 12. Dezember 2009

Weihnachtszeit - aufregende Zeit

Von wegen "stade" Zeit - tauchen doch alljährlich wilde, gar schauerlich auftretende Gesellen auf dem Freisinger Christkindlmarkt auf: die Perchten mit ihren Trommeln und scheppernden Glocken. Während ich versuche, vom Fenster aus die weihnachtliche Stimmung mit der Kamera einzufangen und mir Fanny dabei unerschrocken zur Seite steht, hat sich Sabu ob des Tumultes in die hinterste Ecke der Wohnung verkrochen.



Donnerstag, 10. Dezember 2009

Sabu spielt

War Sabu anfangs noch nicht einmal dazu zu bewegen, etwas in den Fang zu nehmen, beginnt sie nun tatsächlich zu spielen! Ich kann es kaum glauben, aber sie spielt! Noch sieht es so aus, als ob sie gar nicht richtig weiß, was sie mit diesem tollen Gefühl anfangen soll, aber sie sieht so aus, als ob es sich richtig gut anfühlt.
Letztens schon, im Englischen Garten, war sie gegen Ende unserer Runde mal kurz stiften gegangen, und als sie zurückgesaust kam, habe ich ihr ein Bringsel zugeworfen. Aus vollem Galopp hat sie sich draufgestürzt und einen Flitzeanfall bekommen, wie ich es unter freiem Himmel noch nie bei ihr gesehen habe.
Vorhin nun hatte ich ein paar Bröckchen Pansen und den quietschenden Critter in der Hand. Das war das Zaubermittel, um das Brackentier aus der Reserve zu locken. Sie fegte mit der "Beute" durch die Wohnung, haute sie sich um die "Birne" und wurde dabei ihrer Beine und Ohren nicht mehr Herr. Die führten nämlich ein Eigenleben und begannen sich rütteln und zu schütteln, ganz zu schweigen vom Brackenschwanz, der hintendran hängt und in diesem Moment jedem Perpendikel Konkurrenz gemacht hätte. Es war so cool, sie so aufgeflippt zu sehen. Ich schwör's: Es ist nicht mehr lang hin bis zum glücklichen Hund.

Post für Fanny

Jawoll, sowas gibt es auch: Man bzw. hutzel muß nur eine ganz besonders liebe "Oma" haben, hm! Dann bringt nämlich der Postillon Päckchen aus dem Schlaraffenland ganz allein für den Hutzelbauch. Und so ein Päckchen darf auch nur die Fanny aufmachen - und vielleicht darf allenfalls noch die große Schwester helfen. Aber erstmal muß man sich ganz dolle freuen, daß da ein Päckchen kommt, das nach der "Oma" riecht. Naja, und wenn dann eben der Inhalt - bestehend aus lauter selbstgebackenen, wunderschön aussehenden und noch viel besser riechenden, aber vor allem unbeschreiblich gut schmeckenden Leberwurstherzchen - zum Vorschein kommt, dann kennt die Begeisterung keine Grenzen mehr. Dankeschön, liebe "Oma"!

Sonntag, 6. Dezember 2009

Schiß im Dunkeln

Die Cosel hat Schiß im Dunkeln. Heut' beim Training im dämmerigen und dann dunklen Wald ist es mir zum ersten Mal richtig bewußt geworden. Obwohl sie sich später schön eingesucht und dann prima gefunden hat, war sie Start ganz verhalten, und ich habe mich erinnert, daß sie bei allen Trails, die auf freier Flur und zudem noch im Dämmerigen/Dunklen starten bzw. aus bewohnter Gegend ins Dunkle führen, Schwierigkeiten hatte. Und ich Depp bin nicht drauf gekommen, wo ihr Problem liegt! Damit sie sich sich die hin und her laufenden Lichter (unsere Stirn- und Taschenlampen) mal in Ruhe angucken kann, hab' ich sie gegen Ende des Trainings einfach nur so aus dem Auto geholt. Dabei hat sie sich kaum getraut, die Pfoten vom Weg ab ins feuchte und komisch reflektierende Gras zu setzen, um sich von Connie ein Käse(!)leckerli abzuholen. Das war schon eklatant. Beim nächsten Im-dunklen-Wald-Training laß ich sie einfach nur mal mitlaufen und zuschauen, ohne daß sie selber trailt.

Samstag, 5. Dezember 2009

Dummy-Bracke

Zum ersten Mal hat Sabu heute drei Dummies markiert und gebracht! Ich glaub's fast nicht. Und mit heller Freude war sie dabei.

Freitag, 4. Dezember 2009

Empörung

Ob die Cosel eine Mischung aus Dackel und kleinem Münsterländer sei, fragte gestern Abend ein Gast am Nachbartisch im Alten Gefängnis! Oh, hätte man es doch in seiner ursprünglichen Nutzung und mit all seiner originalen Ausstattung belassen!

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Und sie trailt doch

Viel später als geplant ging gestern unsere Trainingspause zu Ende und das Brackentier mit vor Aufregung heftig klappernden Zähnen an den Start. 680 m waren nach so langer Zeit ziemlich lang, doch zu schaffen. Und das war er, der erste Trail seit Monaten (eingezeichnet als weiße Linie ziemlich in der Mitte des Bildes - Klick zum Vergrößern):